Du tust mir nicht Leid

Es geht dir nicht gut.
Ich habe es gehört.
Es geht dir nicht gut.
Du bist angeschlagen.
Sagt man.
Und du hast Sorgen.
Man hat es mir erzählt.
Und man dachte wohl.
Ich würde mich sorgen um dich.
Vielleicht.
Und dich anrufen…
Es geht dir nicht gut.
Kann schon sein.
Aber du tust mir nicht Leid.
Ich habe genug von dir.
Es ist vorbei.
Da kann es dir gehen wie auch immer…

Es geht dir nicht gut.
Und ich kann mir vorstellen.
Wie du dir selber Leid tust.
Wie du wartest.
Dass ich mich melde.
Dass alles wieder gut wird.
Zwischen uns.
So wie früher…
Das berührt mich nicht.
Du berührst mich nicht.
Und wenn es dir nicht gut geht.
Mir ist es egal!
Es geht dir also nicht gut.
Und da musste ich daran denken.
Wie es mir nicht gut ging.
Weil du mich gelinkt hast.
Weil du mich gedemütigt hast.
Und lächerlich gemacht hast.
Du hattest Pläne mit mir.
Zu deinem Vorteil.
Du hast das Band durchschnitten.
Zwischen uns.
Ich bin fertig mit dir.
Nach allem.
Was du Missverständnisse nennst.
Halt mich nicht für dumm!
Ich habe dich durchschaut!

Es geht dir nicht gut.
Ich aber habe mich erholt.
Ich lebe ganz gut.
Ohne dich.
Ich brauche dich nicht.
Und ich mache mir keine Gedanken mehr.
Ob es dir gut geht.
Du hast keinen Platz mehr in meinem Leben.
Wenn du nun leidest.
Und mich nicht verstehst.
Wenn du meinst.
Ich bin stur.
Und unnachgiebig.
Da hast du wohl Recht.
Aber daran bist du selber Schuld.
Du wolltest zu viel.
Und ich gebe nichts mehr.
Nicht an dich.
Es geht dir nicht gut?
Einerlei!
Es geht mir gut.
Ohne dich!
Du tust mir nicht Leid!

Vivienne

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