Leeres Gerede – Gedankensplitter

Heinz stöhnte.
Zwei Monate.
War er schon.
Arbeitslos.
Zwei Monate.
Einfach gekündigt.
Nach über zwanzig Jahren.
In dem Betrieb.
Ein paar Krankenstände.
Im letzten Jahr.
Dürften wohl.
Den Ausschlag.
Gegeben haben.
Er war.
Anfang Fünfzig.
Er hatte gewusst.
Dass es…
Schwierig werden würde.
Der Arbeitsmarkt…
Dabei hatte er.
Gehofft.
Nach den…
Versprechungen.
Von Kurt.
Kurt Sorger.
Ein alter Bekannter.
Seit vielen Jahren.
Und der hatte ihm.
Im Herbst.
Noch versprochen.
Du.
Ich habe da was.
Für dich.
Da brauchen wir.
Jemanden.
Mit deiner Erfahrung…

Heinz war wieder.
Zuversichtlicher geworden.
Gerade erst.
War er.
Gekündigt worden.
Mit zwei anderen.
Eine Ohrfeige.
Im Grunde.
Hatte er.
Immer geglaubt.
Er könnte.
In dieser Firma.
In Pension gehen…
In seinem Selbstmitleid.
War Kurt Sorger.
Auf den Plan.
Getreten.
Das hast du…
Nicht verdient.
Ich werde dir…
Helfen!
Das hatte ihm, Heinz.
Mut gemacht.
Er hatte.
Immer gearbeitet.
Er wollte.
Auch jetzt.
Nicht daheim bleiben…
Nicht resignieren…

Seltsam.
War nur gewesen.
Dass Kurt.
In den.
Letzten Wochen.
Nur mehr selten.
Erreichbar gewesen war.
Für ihn…
Und neulich noch…
Kurt hatte ihn.
Nach Wien gebeten.
Wegen des Jobs.
Eine Stunde.
Hatte er, Heinz.
Gewartet.
Am Hauptbahnhof.
Hatte Kurt angerufen.
Immer wieder.
Mailbox.
Kurts magere Ausrede.
Zwei Tage später.
Als er doch.
Einmal zurückgerufen hatte…
Ich konnte nicht.
Von der Firma weg.
Und wegen des Jobs…
Ich melde mich.
Bei dir!
Das hatte nicht.
Besonders positiv.
Geklungen…
Eher im Gegenteil…

Vivienne/Gedankensplitter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

6 + 2 =