Sie hat eine kalte Hand.
Und sie macht mir Angst.
Furchtbare Angst.
Angst, die mich lähmt.
Angst, die alles um mich in dunkle Farbe taucht.
Ich sehe nicht mehr klar.
Alles ist trüb.
Ich bin zutiefst verunsichert.
Und ich fühle einen Fels in mir.
Ganz schwer.
Dass ich mich kaum bewegen kann.
Sie hat mich wieder.
Die Depression.
Und ich weiß nicht, wann sie wieder geht…
Das Lächeln hat sie mir aus dem Gesicht geschlagen.
Hart.
Ich sitze im Dunkeln.
Kalt und klamm fühlt sich alles an.
Ich friere so.
Ich fürchte mich so sehr.
Kaum kann ich denken.
Ich möchte schreien.
Aber ich kann nicht.
Ich keuche nur.
Fast lautlos.
Ich möchte davonlaufen.
Aber der Stein in mir drückt mich zu Boden.
Ich vermag nicht aufzustehen.
Und die Wolke um mich wird immer dunkler.
Ich sitze im Gefängnis.
Keine Gitterstäbe.
Nur dunkel, wohin ich auch blicke.
Ich kann nicht mehr denken.
Ich bin nur mehr Emotion.
Hektische Gefühle.
Panik.
Bleierne Kälte in mir.
Wo bin ich?
Wer bin ich?
Ich weiß es nicht mehr.
Ich friere noch immer.
Und doch dringt Schweiß aus allen Poren.
Alles klebt an mir.
Die Zunge klebt am Gaumen.
Die Hände ineinander verkrampft warte ich.
Mit geschlossenen Augen.
Dass die Wolke weicht…
Vivienne/Gedankensplitter
