Genie und Wahnsinn
Zart und zerbrechlich.
Ist seine Seele.
Mit den Augen eines Kindes.
Die unruhig flackern.
Als würde er ein Irrlicht tragen.
In seinem Kopf…
Hilflos wirkt er dann.
Als bräuchte er eine Hand.
Die ihn hält.
Die ihn führt.
Die ihn warnt.
Wenn er stolpern könnte…
Vertrauensvoll.
Sieht er dann auf.
Wenn ihn eine Stimme hochhebt.
Freundlich und gütig.
Und er all seine genialen Gedanken.
In seinem Kopf zu ordnen versucht.
Und das ist nicht einfach.
Denn sie springen.
Mal dort hin.
Mal dahin.
Er kann sie kaum fassen…
Dann blitzt wieder eine Idee auf.
Ganz aus dem Zusammenhang gerissen.
Aber großartig.
Wie alles.
Das aus ihm hervorsprudelt…
Er lächelt.
Dankbar.
Aufrichtig.
Und schon die kleinsten Dinge.
Genügen ihm
Wenn man nur nett ist.
Zu ihm.
Er kennt kein Falsch.
Und was er sagt.
Das meint er auch.
Mit der Unschuld eines Kindes.
Das gar nicht daran denkt.
Das es einmal lügen könnte…
Es gibt auch andere Tage.
Wenn die Gedanken in seinem Kopf toben.
Wenn sie ihn quälen.
Und peinigen.
Und nichts Rechtes zu entstehen vermag.
Dahinter…
Dann braust er auch auf.
Und manchmal weint er.
Schluchzt laut auf.
Und bitter.
Und fühlt sich missverstanden.
Allein gelassen…
Irgendwie verloren.
Und bleibt doch immer Kind.
Das in ihm lebt.
Als wäre er nie erwachsen geworden…
Das Kind in ihm.
Rein und unschuldig.
Es webt die schönste Pläne und Visionen.
Wunderschön und prachtvoll anzusehen.
Wenn er erzählt.
Und Bilder malt.
In den Köpfen seiner Zuhörer…
Es ist diese Welt.
Die ihn nicht Kind sein lässt.
Die seine Visionen sterben lässt.
Wie Seifenblasen.
Die zerplatzen.
Seine zerbrechliche Seele.
Schillert bunt.
Wie diese Seifenblasen.
Und ist noch viel empfindsamer…
Vivienne/Feuerlilie
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