Stadtleben…
Straßenlaternen.
Ampeln.
Reklametafeln…
Sie schreien mich förmlich an!
In der Stadt wird es nie dunkel.
So viele Lichter!
Und in vielen Farben.
Bunt ist die Palette.
Jede Nacht wieder.
Und die Lichter tauchen die Stadt in Leben.
Auch wenn fast alle schlafen.
Auch wenn sich die Nacht über den Himmel spannt.
Schwarz.
Nur von hellen Punkten bedeckt.
Bisweilen.
Die Lichter der Stadt.
Sie geben ihr Gesicht.
Und Konturen.
Hart und scharf zwar.
Manchmal auch bizarr.
Aber in gewisser Weise erregend.
Lichter, die die Sehnsucht wecken.
Und das Leben in einem pulsieren lassen.
Die Nacht ruft.
Wenn die Lichter rufen…
Die Dunkelheit hat ihre Macht verloren.
Hier in der Stadt.
Wo die Lichter nicht mehr ausgehen.
Und der Nachthimmel verblasst.
Fast unscharf wird.
Weil er vor den Stadtlichtern zurückweichen muss.
So wie das Gänseblümchen unbedeutend wirkt.
Neben einer edlen Rose…
Ich stehe oft am Fenster.
Lausche den Geräuschen der Stadt.
Und sauge die Lichter in mich auf.
Während sich mein Blick in der Ferne verliert.
Ich weiß nicht genau wo.
Aber ich weiß.
Überall sind Lichter.
Überall ist Leben…
Wohin mein Auge reicht.
Ich möchte sie nicht missen.
Die Lichter der Stadt.
Durch sie spüre ich die Stadt stärker.
Ich verstehe sie.
Tief in meinem Inneren.
Und meine ihre Geheimnisse aufzunehmen.
Auf eine fast mystische Art.
Bestrickend und Verwirrend.
Einfach anders.
Anders als ich es je ahnte…
Vivienne/Gedankensplitter
